23-24 Okt 2024

in Hallein, Salzburg

Österreichs zentrales Event

für klimaneutrale Sanierung

Revitalizing Healthcare

Nachhaltige Sanierung für eine gesunde Zukunft

eingereicht von Team: Mäuser,Walcher,Weigand

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Kurze Beschreibung

Die Frauen- und Kopfklinik befindet sich in der Anichstraße im Innsbrucker Stadtteil Wilten und ist ein Teil der Tirolkliniken. Das Gebäude wurde in den 70er Jahren mit neun Stockwerken erbaut. Im Rahmen der Lehrveranstaltung VO Bausanierung wurde ein energieeffizienter Sanierungsplan des Gebäudes ausgearbeitet.

Die Stahlbetonskelettkonstruktion ist mit Alucobond-Fassadenelementen verkleidet.
Die hinterlüftete Alucobon-Fassade, welche sich aus einzelnen Aluminiumpanelen zusammensetzt, soll im Zuge der Sanierungsmaßnahmen vollständig wiederverwendet werden.

Die Fassadensanierung erfolgt in drei Bereichen.


1. Wiederverwertung der schon vorhandenen Alupanele und neue zeitgemäße Farbgebung
2. Begrünung der außenliegenden Fluchttreppen
3. Abriss der vorgehängten Fluchtbalkone und Vergrößerung der Fensterflächen. Neue Fassade durch Photovoltaik (PV)- und Glaselementen in Grautönen.

Die Fassadenstruktur der oberen Geschosse G4-7 wird umlaufend aus abwechselnd jeweils 1,20 Meter breiten und raumhohen 2,50 Meter hohen Fensteröffnungen und geschlossenen Flächen gebildet, die geschossweise verspringen. Außen wechseln sich entsprechend grau-opake Glas- bzw. Photovoltaikpaneele mit nach unten ausgestellter Neigung und vor den Fenstern entgegengesetzt geneigte Prallscheiben ab.

Zur Energiegewinnung werden auf den Fassaden Richtung Westen und Osten Solarpaneele angebracht, die eine Neigung von 4° haben. Im Süden sind die Paneele nicht geneigt da dies zu gegenseitiger Verschattung führen würde. An der nach Norden weisenden und damit für die Energiegewinnung unbedeutenden Fassade wurden keine Solarpaneele angebracht.

Die schon vorhandenen Alupaneele der aktuellen Fassade werden gesäubert, neu eingefärbt und wiederverwertet, sowie auf die neuen Fenstermaße angepasst.

Die Fluchttreppen, sind aktuelle ebenfalls mit Alupaneelen ausgekleidet. Das neue Sanierungskonzept soll die Fluchttreppen öffnen und begrünen. So wird eine Leichtigkeit im Gesamtbild erzeugt und gleichzeitig das Mikroklima gestärkt.

Projektziele

Das Zeil des Projektes war es ein möglichst kostengünstiges Sanierungskonzept für die Tirolkliniken zu entwickeln das relativ schnell und einfach umsetzbar ist. Uns war es wichtig , dass die Alupanele wiederverwendet werden um Geld und Ressourcen zu sparen, auch die zu deren Herstellung angewendete Graue Energie spielte dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig sollte das Mikroklima auf dem Vorplatz der Klinik durch das begrünen der Treppenhäuser begünstigt werden und eine angenehme und grünere Atmosphäre auf dem Klinik Areal schaffen.

Methodik

Durch Methoden wie der Sonnenstandsanalyse und durch das studieren von Referenzprojekten sowie des Bestands ergibt sich ein Fassadenkonzept das folgendermaßen aussieht:

Währen die unteren Geschosse neu gedämmt und mit den wiederverwendeten Alupanelen verkleidet werden wird die Fassadenstruktur der oberen Geschosse G4-7 umlaufend aus abwechselnd jeweils 1,20 Meter breiten und raumhohen 2,50 Meter hohen Fensteröffnungen und geschlossenen Flächen gebildet, die geschossweise verspringen. Außen wechseln sich entsprechend grau-opake Glas- bzw. Photovoltaikpaneele mit nach unten ausgestellter Neigung und vor den Fenstern entgegengesetzt geneigte Prallscheiben ab.

Zur Energiegewinnung werden auf den Fassaden Richtung Westen und Osten Solarpaneele angebracht, die eine Neigung von 4° haben. Im Süden sind die Paneele nicht geneigt da dies zu gegenseitiger Verschattung führen würde. An der nach Norden weisenden und damit für die Energiegewinnung unbedeutenden Fassade wurden keine Solarpaneele angebracht.

Die schon vorhandenen Alupaneele der aktuellen Fassade werden gesäubert, neu eingefärbt und wiederverwertet, sowie auf die neuen Fenstermaße angepasst.

Die Fluchttreppen, sind aktuelle ebenfalls mit Alupaneelen ausgekleidet. Das neue Sanierungskonzept soll die Fluchttreppen öffnen und begrünen. So wird eine Leichtigkeit im Gesamtbild erzeugt und gleichzeitig das Mikroklima gestärkt.

Ergebnisse

Durch Methoden wie der Sonnenstandsanalyse und durch das studieren von Referenzprojekten sowie des Bestands ergibt sich ein Fassadenkonzept das folgendermaßen aussieht:

Währen die unteren Geschosse neu gedämmt und mit den wiederverwendeten Alupanelen verkleidet werden wird die Fassadenstruktur der oberen Geschosse G4-7 umlaufend aus abwechselnd jeweils 1,20 Meter breiten und raumhohen 2,50 Meter hohen Fensteröffnungen und geschlossenen Flächen gebildet, die geschossweise verspringen. Außen wechseln sich entsprechend grau-opake Glas- bzw. Photovoltaikpaneele mit nach unten ausgestellter Neigung und vor den Fenstern entgegengesetzt geneigte Prallscheiben ab.

Zur Energiegewinnung werden auf den Fassaden Richtung Westen und Osten Solarpaneele angebracht, die eine Neigung von 4° haben. Im Süden sind die Paneele nicht geneigt da dies zu gegenseitiger Verschattung führen würde. An der nach Norden weisenden und damit für die Energiegewinnung unbedeutenden Fassade wurden keine Solarpaneele angebracht.

Die schon vorhandenen Alupaneele der aktuellen Fassade werden gesäubert, neu eingefärbt und wiederverwertet, sowie auf die neuen Fenstermaße angepasst.

Die Fluchttreppen, sind aktuelle ebenfalls mit Alupaneelen ausgekleidet. Das neue Sanierungskonzept soll die Fluchttreppen öffnen und begrünen. So wird eine Leichtigkeit im Gesamtbild erzeugt und gleichzeitig das Mikroklima gestärkt.

Adressierte Innovationsfelder

Bei der Sanierung der Klinik konzentriert sich unser Konzept auf wegweisende Innovationsgebiete wie Ressourcenoptimierung und die Schaffung einer multifunktionalen, klimaneutralen Gebäudehülle. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer nachhaltigen, erneuerbaren Energieversorgung, durch die Integration von Photovoltaikpanelen in die Fassade.
Die bestehende Alucobon-Fassade wird bei der Sanierung wiederverwendet, wodurch sowohl die Kosteneffizienz gesteigert als auch ein ressourcenschonender Umgang unter Berücksichtigung der grauen Energie gewährleistet wird. Durch die Erweiterung der Fensteröffnungen wird das Gebäude mit zusätzlichem Tageslicht versorgt, und die Aufenthaltsqualität und das Arbeitsumfeld merklich verbessert.
Die Implementierung von Photovoltaik-Elementen an den zur Energieerzeugung relevanten Fassadenseiten zielt darauf ab, den Großteil des Energiebedarfs des Gebäudes aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Des Weiteren erfolgt die Begrünung der Fluchttreppen, dies steigert die Aufenthaltsqualität des Vorplatzes und trägt zudem zur Abkühlung des Mikroklimas und zur Förderung der Biodiversität bei.
Unsere Gestaltungskonzept integriert ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit und macht die Klinik zu einem Vorzeigeobjekt für innovative Ressourcennutzung.

Infos zum Studium

Hochschule
Universität Innsbruck
Studium
Master
Studienübergreifend?
Nein
Semester
3

Bilder und Skizzen


[PDF] WalcherMaeuserWeigand_Bausanierung.pdf